Transparenz
Wie ich mit KI arbeite
Stand: 7. August 2026
Ich setze KI-Werkzeuge ein. Das schreibe ich hier hin, weil ich es für selbstverständlich halte, dass Auftraggeber wissen, wie eine Arbeit entstanden ist – und weil ein Portfolio nur dann etwas wert ist, wenn man ihm glauben kann.
Diese Website
Aufbau, Code und ein grosser Teil der Texte sind mit Unterstützung von Claude entstanden. Vorgaben, Struktur, Inhalte und alle Entscheidungen kommen von mir; ich habe jede Datei gelesen, angepasst und getestet, bevor sie hochgeladen wurde. Verantwortlich für das, was hier steht, bin ich.
Die Portfolio-Projekte
Bei den Fallstudien ist es wichtig, zwei Dinge auseinanderzuhalten:
- Die Aufgabenstellung. Die Briefings – also die Anforderungstexte der fiktiven Auftraggeber – habe ich mit Claude erzeugt. Der Grund ist praktisch: Ein selbst geschriebenes Briefing enthält nur Anforderungen, die man ohnehin erfüllen kann. Ein fremd formuliertes stellt Fragen, die man noch nicht beantworten kann, und genau daran lernt man.
- Die Umsetzung. Den Bericht habe ich mit Gemini als Assistent erarbeitet. Konkret heisst das: Ich habe mir den Weg Schritt für Schritt erklären lassen, inklusive konkreter DAX-Formeln. Meine Arbeit bestand darin, jeden Schritt nachzuvollziehen, im Modell zu prüfen, gegen die Anforderungen des Briefings zu halten und dort zu korrigieren, wo der Vorschlag nicht trug.
Das ist eine bewusste Lernmethode und keine Notlösung. Ich komme schneller voran, wenn ein funktionierendes Ergebnis vor mir liegt, das ich rückwärts auseinandernehmen kann: Warum steht diese Funktion hier? Was passiert, wenn ich sie weglasse? An welcher Stelle bricht es? Wer bei null anfängt, verbringt die erste Woche mit Syntaxfehlern statt mit dem Datenmodell.
Was ich damit ausdrücklich nicht behaupte: dass ich diesen Bericht freihändig aus dem Kopf gebaut hätte. Der Massstab, an dem ich mich messen lasse, ist ein anderer – ich kann jede Zeile DAX in meinen Projekten erklären: warum sie so aussieht, was passiert, wenn man sie ändert, und woran sie scheitert. Frag mich im Gespräch danach. Wo ich das nicht kann, gehört es nicht ins Portfolio.
Die Daten in den Fallstudien
Alle bisher gezeigten Projekte beruhen auf Musterdaten. Die Unternehmen sind erfunden, die Zahlen ebenso. Das steht bei jeder Fallstudie oben auf der Seite. Es sind keine Kundenprojekte, und ich gebe sie auch nicht als solche aus.
Der Blog
Beiträge entstehen aus eigener Praxis. Bei Formulierung und Struktur nutze ich KI als Schreibhilfe, die Inhalte, Beispiele und Codeblöcke stammen aus meiner Arbeit und sind von mir geprüft.
Was das für dich heisst
- Du bekommst Ergebnisse, für die ich geradestehe – unabhängig davon, welches Werkzeug beim Entstehen geholfen hat.
- Ich behaupte keine Kundenprojekte, die es nicht gab, und keine Ergebnisse, die ich nicht erzielt habe.
- Bei jeder Arbeit kannst du nachfragen, wie sie zustande gekommen ist. Die Antwort ist dieselbe wie hier.
Was KI nicht übernimmt
Die Einschätzung, ob eine Zahl plausibel ist. Die Entscheidung, welche Kennzahl eine Frage tatsächlich beantwortet. Die drei Jahre Support, in denen ich gelernt habe, wie Menschen Probleme beschreiben und was sie eigentlich meinen. Und die Verantwortung für das Ergebnis.
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